Griechischer Bohneneintopf Fasolakia aus der Pfanne



…und ein Angebot, das rockt! (am Ende des Beitrags wartet ein echtes Schnäppchen auf euch).

Eintopf Pfanne? Einpfanne, sozusagen. Den griechischen Bohneneintopf Fasolakia lernte ich Ende der ’70er Jahre auf Kreta kennen und lieben. Ein Gericht aus frischen Bohnen (Stangenbohnen, in Österreich auch Fisolen genannt), frischen Tomaten, Zwiebeln und geradezu Unmengen an Olivenöl und Knoblauch.

Schon damals, im zarten Alter von 20 Jahren, war ich der ‚modernen Schnellküche‘, die meine Mutter in meiner Kindheit zelebriert hatte, überdrüssig. Schlemmerfilet ‚a la Bordelaise‘, Pfanni-Knödel (das sind diese runden Dinger aus Pappmaché-Pulver mit relativ unerheblichem Kartoffelanteil) und nicht zu vergessen… ‚Miracoli‘, diese wundersamen (Mirakel = Wunder) Spaghetti, deren Tomatensauce mit Fertigwürzmischung dir am nächsten Tag noch Pfötchen gibt…solches Zeug war jede Woche auf dem Speiseplan. Fertiggerichte waren in den ’60ern und ’70ern der letzte Schrei – modern, schnell und, weil damals hochpotente Geschmacksverstärker wie Monosodiumglutamat den Verbrauchern noch weitestgehend unbekannt waren, auch sehr … erm… geschmacksintensiv.

Perfekt für meine Frau Mama, die  doch keine Zeit zum Kochen hatte. Stimmt nicht ganz – Zeit hätte sie schon gehabt. Und sie hatte ein Repertoire von sieben Rezepten von ihrer Mutter, meiner Oma (Gott hab sie selig), die eine Köchin alter Schule war und aus oft einfachen und damit billigen Zutaten unglaublich leckere Gerichte zaubern konnte. Wenn ich nur an ‚Gschling‘ (Saure Rinderlunge & Herz) mit Kartoffelstampf oder Semmelknödel,  Leberknödelsuppe oder die handgeriebenen Kartoffelklöß‘ (halb und halb aus rohen und gekochten Kartoffeln) mit Schwammerlbrüh‘ (das ist eine dicke Suppe aus selbst gesammelten Waldpilzen) denke, läuft mir jetzt noch das Wasser im Mund zusammen. Die beiden Links führen zu den Original-Rezepten meiner Oma, die bereits hier auf meinem Blog stehen.

 

p1020488

 

Sehr zu meinem Leidwesen kochte meine Frau Mama nicht sehr oft nach diesen überlieferten Rezepten, denn sie hat offensichtlich ziemlich flach ausgebildete Geschmacksnerven. Es dauerte Jahre, bis ich dahinter kam, dass dies so ist. Als ich mit dem Kochen anfing, habe ich meiner Mutter viele Male sensorische Gemeinheiten untergejubelt, einfach um zu sehen, ob sie es merkt. Dies führte zu der Erkenntnis, dass die Rezeptoren meiner Mutter  für süß ausgesprochen gut ausgeprägt waren – aber bitter, sauer und salzig (von umami wusste man damals noch nichts) konnten sich irgendwie an ihrem Geschmacksempfinden vorbeischleichen. Mit diesem Wissen ausgestattet konnte ich ihr nicht mehr böse sein. Wer kaum etwas schmeckt, isst nicht gerne, und wer nicht gerne isst, kocht auch nicht gerne.

Mein Sinn für gutes, ehrliches Essen wurde dadurch nur noch mehr geschärft und auf einer Reise nach Kreta durfte ich die wunderbare ländliche Küche von Mamá Ritzakis aus dem kleinen Dörfchen Rodakino kennenlernen.

 

fullsizeoutput_4a7

 

Rezept für griechischen Bohneneintopf Fasolakia (für 4)

1 kg grüne Stangenbohnen, gewaschen, Enden getrimmt, quer halbiert

1 große Zwiebel, grob gehackt

6-8 Zehen Knoblauch, fein gehackt

3 große Tomaten, in ca. 2 cm Stücke geschnitten (Schälen oder Entkernen nicht nötig)

1 Dose San Marzano-Tomaten

1 Tasse bestes Olivenöl

1 EL Zucker

2-3 EL Oreganoblätter (frisch oder getrocknet)

Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

Ein Spritzer Essig

junge Thymianzweige zum Dekorieren

Werkzeug: Scharfes Messer, Kochtopf oder tiefe Schmorpfanne (mit Deckel), Kochlöffel aus Holz

Wer sagt eigentlich, dass man einen ‚Eintopf‘ für vier Leute in einem Topf kochen muss? Wer einen Allrounder wie die Edition 8 besitzt, kann das auch in der Pfanne machen. Die hat gute 3 Liter Inhalt – nicht bis zum oberen Rand gemessen, wie das viele andere Hersteller bei ihren Volumenangaben machen, sondern 2 cm darunter – und einen Stiel, der mit einem Klick abgenommen werden kann. Das macht die Edition 8 nicht nur backofengeeignet, sondern schafft auch Platz beim Verstauen. Und die titanverstärkte Beschichtung lässt nichts anbrennen.

 

fullsizeoutput_4aa

 

Olivenöl in der Pfanne (oder im Topf) erhitzen und die gehackte Zwiebel und den Knoblauch für 5 Min. sanft anschwitzen. Bohnen und Tomatenstücke mit 1 EL Zucker dazugeben und Temperatur erhöhen und unter Rühren erhitzen, bis es zu blubbern beginnt. Deckel drauf und Temperatur auf ein sanftes Köcheln reduzieren. Gelegentlich umrühren. Nach 30 Min. die San Marzano Tomaten aus der Dose samt Saft dazu geben, mit dem Kochlöffel zerdrücken, gut umrühren und abgedeckt 20 Min. sanft weiter köcheln. Die San Marzano Tomaten sind meine einzige Abwandlung der Originalrezepts von Mamá Ritzakis – diese Tomaten sind hocharomatisch, weit mehr als die frischen Tomaten, die man gemeinhin bei uns bekommt, und der Saft gibt dem Gericht die passende Konsistenz. Wer natürlich sonnengereifte Tomaten aus dem eigenen Garten hat, kann die Dosentomaten auch weglassen und die Konsistenz mit etwas Wasser justieren.

5 Min. vor Ende der Kochzeit den Oregano dazu geben, mit Meersalz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle abschmecken und gut durchrühren. Vor dem Servieren mit einem Spritzer Essig und, falls nötig, nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

fullsizeoutput_4ab

 

Fasolakia schmeckt als Gericht für sich selbst echt lecker, ist sogar völlig vegan und wird auch die Low-Carb Fans begeistern.

 

fullsizeoutput_4a9

 

Auch mit gekochten Kartoffeln aufgepeppt oder als bestens passende Beilage zu geschmortem Lamm macht sich dieser Bohneneintopf … oder die ‚Bohneneinpfanne‘ 😉 richtig gut. Für mich habe ich halbierte Chorizo-Scheiben vom Bunten Bentheimer Schwein von Kalieber in einer Pfanne leicht angebraten und ein paar schwarze Kalamata-Oliven dazugegeben – so wird es auch für die Omnivoren unter uns ein vollwertiges Hauptgericht. Lasst eurer Phantasie einfach freien Lauf …

 

fullsizeoutput_4ad

 

Wer gut kochen will, braucht gutes Werkzeug – und ich habe ein Hammer-Angebot für euch:

Mein persönliches Werkzeug – die ‚Besten‘ von d. die Pfanne® als Set ‚TheMaskedChef‘

  • die tiefe Pfanne Edition 8 mit 28 cm Ø, induktionsgeeignet, mit abnehmbarem Stiel  – Made in Germany –
  • den passenden ofenfesten Pyrex-Glasdeckel mit Zwangsentlüftung
  • das rattenscharfe Kochmesser Edition 7 – Made in Germany –

zusammen im Set ‚TheMaskedChef‘ für nur 129,00 EUR – versandkostenfrei! 

…und als Gratisbeilage gibt es von mir den Kochlöffel aus Buchenholz dazu!

Ein Klick auf den Link führt euch direkt zum Angebot. Sichert es euch noch heute – es ist nur gültig so lange der Vorrat reicht!

 

fullsizeoutput_4ca

 

Immer viel Spaß & gutes Gelingen beim Kochen wünscht euch

euer Tommy (a.k.a. TheMaskedChef)

 

 

 

 

Kategorien:Basics, Hardware, HausMANNSkost, Klassiker, Vegan, VegetarischSchlagwörter:, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

4 Kommentare

  1. … Und total unseren Geschmack getroffen… Wird sofort nachgekocht… Mein Mann wird es lieben…. Toll

    Gefällt 1 Person

  2. Schaut irgendwie anders aus die Seite. Und auch der Masked Chef ist auf einmal gar nicht maskiert. Und trägt sogar einen Kochjacke mit eingesticktem Namen!
    Liebe Grüße Christian

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

falkkochblog: Kochen & Backen mit Liebe & Leidenschaft

Kochen & Backen mit Liebe & Leidenschaft

gittakocht

mit Liebe

One Man's Meat

My food blog - written in Dublin, Ireland

Landidylle

Versuch der Selbstversorgung mit Obst, Gemüse & Fleisch vom eigenen Land. Sammeln, Jagen & Tauschen. Ästhetische und hochwertige Sanierung eines alten Resthofs, Anlage des Nutzgartens und Naturgartens zum politischen Gärtnern. Transition. Nachhaltige Möglichkeiten unabhängiger und sparsamer zu leben, das Tempo zu drosseln, freier und glücklicher zu sein, altes Wissen und alte Fähigkeiten wieder zu erlangen. Kochen, backen und konservieren von selbst angebauten Bio-Lebensmitteln und Wildfrüchten, Wildkräutern.

Austlese

DAS SCHMECKT

Ingwerlatte reloaded. Leben und leben lassen!

(Vive et vivere sine)² - Leben und leben lassen!

Winzersekt - Ein Blog über den genießenden Alltag

Aktuelle Gedanken, faszinierende Beobachtungen, kulinarische Ereignisse - ein Blog über die vielen kleinen und großen Freuden

Liebe mit Biss

Kochen aus Leidenschaft

giftigeblonde

Hier wird mit Leidenschaft gekocht!

magentratzerl

"Der Sitz der Gefühle ist der Magen"

StadtLandfrau

Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt. Aber vielen bleibt es erspart. (Goethe)

Friede Freude & Eierkuchen

Ein kulinarischer Reiseblog aus Katalonien

lieberlecker

... als gar nichts essen!

Die See kocht

Segeln, Kochen, Proviant, Bord-Rezepte & Meer.

%d Bloggern gefällt das: