Kohlrabi – Cedro – Carpaccio



Zur Feier des Tages bekommt die Chefin von d. die Pfanne® ein veganes Carpaccio von Cedro und Kohlrabi mit Shisoblättern. Nicht die Chefin, aber ihre Marke d. die Pfanne® hat heute Geburtstag (Näheres im Link)- seit 2 Jahren gibt es unter diesem Namen Premium-Kochgeschirr und nützliche Küchenutensilien exklusiv online. Weil die Chefin, von mir auch liebevoll ‚die Missus‘ genannt, lieber keine Tiere mehr essen möchte, muss der maskedchef dem mit vegetarischen und veganen Gerichten Rechnung tragen – macht aber nichts, denn gesund ist es allemal und ich mach mir ja doch meist etwas Fleischiges dazu…

Kohlrabi kennt jeder, aber bei Cedro und Shiso wird die Luft schon etwas dünner. So sollte Kohlrabi übrigens aussehen – nicht so traurig verwelkt, wie die meist im Supermarkt liegen…

 

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Cedro ist die italienische Bezeichnung für die Zitronat-Zitrone, auch Cedrat- oder Zetrat-Zitrone genannt. Wir kennen sie als Zitronat – die kandierte Schale – als Backzutat oder auch im Cassata-Eis.

In dünne Scheiben geschnitten, mit dem eigenen Saft und etwas Olivenöl mariniert, ein wenig Meersalz und weißer Pfeffer aus der Mühle, ein paar Pinienkerne (oder wie hier – geröstete Sonnenblumenkerne) ist die Schale der Hauptdarsteller dieser Frucht. Cedros sind als Gemüse oder Salat ein leicht bitterer Gegenpol zu eher Süßlichem, wie hier dem Kohlrabi. Zu heftig? Cedros passen, klein geschnitten,  außerordentlich gut zu Meeresfrüchten, oder Scheiben, mit etwas Öl in der Pfanne gebraten, als gesunde no-carb-Beilage zum Fisch? Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

 

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Dann noch die Shisoblätter – hier auch als Perilla (Perilla frutescens) oder Sesamblatt bekannt. Liebhaber der japanischen Küche werden sie als Dekoration und Beilage zu Sushi & Sashimi kennen, auch als Salat mit einem Goma-Dressing schmecken die sensationell.

 

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Wo es die Zutaten gibt? Wer in Berlin, Hamburg, Essen, Frankfurt, Köln, Leipzig, München oder Stuttgart lebt, bekommt sie im Frischeparadies.

1 Cedro

1 oder 2 Kohlrabi

1 Packung Shisoblätter

3 EL Sonnenblumenkerne

5 EL bestes Olivenöl

Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

etwas Glattpetersilie, grob gehackt

Werkzeug: Ein sehr scharfes Kochmesser und eine kleine beschichtete Pfanne (oder das Saucenpfännchen von d. die Pfanne® – möchte ich in meiner Küche nicht mehr missen).

Das sehr scharfe Messer ist die Edition 7 von d. die Pfanne® und gibt es aktuell für eine Woche lang mit 30% Geburtstagsrabatt (bis zum 20. Juli 2017) – und sogar versandkostenfrei. Einfach hier entlang…

Bloggerkollege Kai Brückner hat auf seinem Blog ‚Moderne Topfologie‘ einen sehr ausführlichen Testbericht über das Messer geschrieben. Hier geht es zum Testbericht.

 

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Sonnenblumenkerne im beschichteten Pfännchen ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten, bis sie leicht gebräunt sind. Shisoblätter waschen und trockenschleudern. Cedro waschen und halbieren. Die eine Hälfte mit dem sehr scharfen Messer in möglichst dünne Scheiben schneiden und eventuelle Kerne entfernen. Von der anderen Hälfte den Saft auspressen und beiseite stellen. Mit einem Löffel das ausgepresste Fruchtfleisch aus der Schale entfernen (diese Hälfte kann, in Frischhaltefolie gewickelt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden und dann z.B. wie oben beschrieben als Gemüsebeilage zu Fisch verwendet werden). Kohlrabi schälen und ebenfalls in möglichst dünne Scheiben schneiden. Wenn die Blätter so frisch und knackig wie auf dem Foto oben sind – unbedingt aufheben!! Am Ende des Beitrags sage ich euch, was ihr daraus machen könnt 😉

Auf einer großen Platte die Shisoblätter rundherum auslegen, dann immer abwechselnd Cedro- und eine Kohlrabischeiben leicht überlappend auslegen. Mit dem Cedrosaft und Olivenöl beträufeln, mit Meersalz und schwarzem Pfeffer abschmecken und für mindestens 30 Min. im Kühlschrank marinieren.

Mit der gehackten Petersilie und den gerösteten Sonnenblumenkernen bestreuen und servieren.

 

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Und die Kohlrabiblätter??

Gewaschen, gut getrocknet (einzeln mit Küchenpapier trocken wischen), mit Olivenöl dünn bepinselt, mit ganz feinem Salzpulver (Meersalz, im Mörser oder der Gewürzmühle pulverisiert) leicht bestreut (Vorsicht mit dem Salzpulver…am besten mit einem feinen Sieb drüber stäuben) bei 180°C für 7-8 Min. auf Backpapier im Ofen gebacken – werden wie Chips und schmecken fantastisch!

 

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Guten Appetit und Happy Birthday d. die Pfanne®!

 

Kategorien:Feine Küche, Vegan, VegetarischSchlagwörter:, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

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