Fast jedes Rezept für Shakshuka verlangt nach einer großen, schweren Bratpfanne und fast alle Fotos, die von diesem Gericht im www kursieren, zeigen Gusseisenpfannen. Manche Rezepte schreiben sogar Empfehlungen wie “ Eine gusseiserne, ofenfeste Pfanne eignet sich für Shakshuka besonders gut“, dabei ist Gusseisen ein denkbar ungeeignetes Material für eine Pfanne, in der Shakshuka zubereitet werden soll.

Warum ungeeignet?? Tomaten und Paprika enthalten viel Säure und diese Säure zerstört die mühsam erarbeitete Patina in solchen Pfannen. Aber nicht verzagen – Hilfe naht!

 

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Die Edition 8 von d. diepfanne® ist eine 28 cm Alugusspfanne mit einer extrem widerstandsfähigen Titanplasma-PTFE-Beschichtung, der die Säure aus Tomaten und Paprika nichts anhaben kann! Mit satten 2 Kilo Gewicht fühlt sie sich fast an, wie eine Gusseisenpfanne und ist zudem noch extra hoch (7,5 cm). Natürlich Induktionsgeeignet und backofenfest. Da kann keine Patina zerstört werden, da brennt nichts an und sie ist superleicht zu reinigen. Der Stiel ist mit einem Klick abnehmbar – sehr platzsparend in kleinen Küchen und praktisch im Backofen. Und einen passenden, ofenfesten Pyrex-Glasdeckel gibt es auch dazu.

Zutaten für 4-6 Personen

5 EL Olivenöl

3 große rote Paprikaschoten

3 rote Spitzpaprika

1-2 rote große Chilischoten (plus 2 kleine, wenn man es schärfer mag)

3-4  Koblauchzehen

1 TL  Kreuzkümmel (Cumin)

1 Dose (400 g) San-Marzano-Tomaten

2 TL edelsüßes Paprikapulver

1 -2 TL Meersalz – nach Geschmack

Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

6-8 Freilandeier

1 Handvoll glatte Petersilie

Die Paprikaschoten entkernen und in 2 cm große Stücke schneiden.

Öl in der Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Paprikaschoten und etwas Salz dazugeben und etwa 35-40 Minuten anschwitzen, bis die Paprika weich sind.

 

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In der Zwischenzeit den Kreuzkümmel in einer kleinen beschichteten Pfanne (oder im Saucenpfännchen von d. die Pfanne® – das nehme ich nicht nur zum Saucen kochen, sondern auch am liebsten zum Rösten von Gewürzen) bei mittlerer Hitze sanft rösten. Etwas abkühlen lassen und im Mörser (oder einer Gewürzmühle) zerreiben.

 

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Chilischoten entkernen und fein hacken. Knoblauchzehen schälen und in dünne Scheiben schneiden. Chilies zur Paprika geben und 10 Minuten weiter köcheln, dann Knoblauch und Kreuzkümmel hinzufügen und unter ständigem Rühren 3-4 Min. weiter köcheln lassen. Tomaten aus der Dose nehmen und mit einem scharfen Messer (auch dafür gibt es das perfekte Universalmesser von d. die Pfanne®) grob hacken. Den Saft aufheben. Die Tomaten und den Saft zu der Paprikamischung in der Pfanne geben und weitere 30 Min. ohne Deckel sanft köcheln. Dabei gelegentlich umrühren. Dafür habe ich mittlerweile den Kochlöffel von d. die Pfanne® im Einsatz – das ist ein richtig gutes, massives Teil, nicht so’n windiges Supermarkt-Holzlöffelchen. Kleiner Tipp: vor dem ersten Gebrauch (und dann alle paar Monate) über Nacht in Pflanzenöl legen – dann hält der ewig  😉

 

Mit dem Paprikapulver und ggfs. etwas Meersalz nochmals abschmecken und 5 Min. weiter köcheln. Die Sauce ist bis dahin ziemlich dickflüssig eingekocht.

Bis hierhin lässt sich Shakshuka bis zu drei Tage im Voraus vorbereiten, den die Sauce hält sich im Kühlschrank bis zu 3 Tagen. In ein sterilisiertes Einmachglas gefüllt sogar locker eine Woche. Es lohnt sich also durchaus, etwas mehr davon zu kochen. Man muss übrigens nicht zwingend Shakshuka aus der Sauce machen – auch kalt einfach nur mit Weißbrot oder erhitzt mit Reis oder Pasta schmeckt das ganz hervorragend und bleibt, ohne die Eier, auch noch absolut vegan.

Für die Shakshuka die Sauce in die beschichtete hohe Pfanne geben, etwa 2-300 ml Wasser dazu gießen und unter gelegentlichem Rühren langsam erhitzen (etwa 15 Min.) Mit einem Löffel 6-8 Vertiefungen in die Sauce drücken, die Eier aufschlagen und in die Vertiefungen gleiten lassen. Bei schwacher Hitze 10-15 Min. ganz sanft köcheln lassen, bis die Eiweiße gestockt, aber die Eigelbe noch cremig sind. Wer die Eigelbe lieber etwas fester mag, legt den Deckel auf die Pfanne.

 

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Mit gehackter Petersilie (auf den Tellern weiter unten unten ist noch etwas Brunnenkresse mit drauf) bestreuen und mit Fladenbrot servieren.

Und was machen da die blühenden Zucchini drauf?? Das lässt sich ganz einfach erklären: Beim Einkaufen gesehen und mitgenommen – die wollte ich schon immer mal probieren, aber sie sind gar nicht so einfach zu bekommen. Klassische Rezepte dafür recherchiert und fast alle ziemlich aufwändig: Mit Fischfarce gefüllt und in Teig ausgebacken und so… Da meine Zeit momentan etwas eingeschränkt ist und die Shakshuka auf dem festen Plan stand, habe ich die Dinger kurzerhand mit ein wenig Öl in die gusseiserne Grillpfanne von d. die Pfanne® geworfen, angebraten und auf die Shakshuka gelegt. Also keine Klagen bitte – und auch nicht über das Rezept für Shakshuka. Es gibt bestimmt mehrere hundert leicht unterschiedliche Rezepte dafür (z.B. mit Zwiebeln), aber ich mach das so, wie oben beschrieben und es schmeckt verdammt lecker.

 

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Die Teller sind Steingut der Serien ‚Nordic Sea‘ und ‚Hessian‘ von Broste Copenhagen, gekauft bei Oliv & Co.

 

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4 thoughts on “Boom-shaka-lak – Shakshuka!

    1. Klar röste ich trocken – auf meinem Induktionsherd funktioniert das bei Stufe 5 von 9 perfekt, aber ein Auge habe ich immer drauf. Von ‚den neuen schwarzen Pfannen‘ gibt es 2 – die Ed. 8 und die 9. Das sind zwei paar Stiefel, von der Materialstärke her und auch von der Beschichtung (ist aber im Shop genau beschrieben). Die 8 hat zusätzlich den sauteuren Klick-und-weg-Stiel. Braten tun sie eigentlich gleich gut, aber die 8 hält die Hitze besser – klar, die ist auch doppelt so dick und die zusätlziche Unterschicht mit Titanplasma macht die Beschichtung noch haltbarer. Wollte mich eh‘ mal mit Dir pers. unterhalten – bist Du irgendwann mal in Berlin?

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      1. Dachte immer, trocken würde die Beschichtung strapazieren, weswegen ich immer eine umbeschichtete Stahlpfanne zum Rösten meiner Gewürze verwende.

        Konkret ist Berlin als Reiseziel nicht geplant. Aber DUS und BER sind nicht aus der Welt 😉

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      2. Bei der Temperatur, bei welcher du Gewürze röstest, passiert mit der Beschichtung gar nichts und schon gleich nicht bei Induktion, weil der Induktionsherd die Hitze normalerweise schön konstant hält (gilt natürlich nicht für volle Pulle oder sogar boost-Funktion). Ich mach das immer auf Stufe 4 oder 5 von 9.

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