Mit dieser Diät habe ich in 6 Wochen 12 kg abgenommen


Vor 4 Jahren hatte ich 88 kg! Achtundachtzig! Am Körper kann man das noch mit vorteilhafter Kleidung kaschieren, aber im Gesicht wird es schon schwierig. Als Frau hat man es da relativ leicht, noch ist die Burka ja nicht verboten…

Nur fühlte ich mich wie der sprichwörtliche ‚Blob‘. Und den Knien tat es auch nicht gut! Ach so – die 88kg verteilten sich auf eine Körpergröße von 1,79. Zudem ärgerte mich, dass mir keine Hose mehr passte und da ich nur ungern Geld für Klamotten ausgebe, musste dringend eine andere Lösung her.

 

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Ich versuchte es mit Low Carb, No Carb, Kartoffeldiät, Paleo, you name it… brachte alles nix. Warum nicht? Na, ganz einfach – weil ich schon immer so gegessen habe! Nur nannte ich es nicht ‚Diät‘, sondern ich aß einfach, was mir schmeckte und dazu gehören generell keine ‚Sättigungsbeilagen‘, Zucker im Kaffee oder Tee mag ich nicht und Fast Food war noch nie mein Ding. Wobei ich zugebe, eine Schwäche für gute Sandwiches und Fish’n’Chips zu haben, und besonders südostasiatisches Streetfood. Wegen der scharfen Chilies. Die helfen ganz besonders bei der Gewichtsregulation. Was manche so an zuckerhaltigen Lebensmitteln zu sich nehmen, nehme ich an stark chilihaltigen Lebensmitteln zu mir. Macht einen gesunden Stoffwechsel. Geht durch wie Öl!

Aber all das half mir nichts. Ich kam verdammt nochmal nicht von den 88kg runter! Selbst 4-5 mal die Woche 18 Loch Golf spielen, was immerhin jeweils 10 km fußläufig mit einem Gepäck von 20 kg unterwegs zu sein bedeutet, brachte keine Verbesserung.

Bis ich auf die Kuba-Diät stieß.

‚Kuba-Diät‘?? Nie gehört? Ich auch nicht! Funktioniert aber…

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Immer, wenn einen ‚der kleine Hunger‘ überkommt, zünde man sich eine gute Zigarre, vorzugsweise kubanischer Herkunft, an und rauche diese. Am Anfang ist es etwas ungewohnt, aber nach 1-2 Wochen steigt die Gier nach Nikotin immens, so dass man sich langsam daran gewöhnt, den nikotinschwangeren Rauch dieser wunderbaren Diät zu inhalieren. 6 Wochen – 12 kg – nicht zu glauben? Nachgewiesen! 😉

Natürlich muss hier keiner auf ein leckeres Rezept verzichten – es gibt Pinzimonio mit Bagna Cauda und ‚die Zigarre danach‘ ist sicher auch eine ziemlich kultivierte Art, den Abend zu genießen 😉

2 große Karotten

1 Bio-Gurke

1 Kohlrabi

3 Stangen Sellerie

Optional: Gute Oliven und Artischockenherzen (aus dem Glas)

6-8 Zehen Knoblauchconfit (mit bestem Olivenöl gemacht) + 8 EL vom Öl – Rezept am Ende des Beitrags

6-8 Sardellenfilets (die guten Anchoas von Ortiz), grob gehackt

2 EL echter Balsamico – nicht die Supermarktplörre für Dreifuffzich. Ein richtig guter Balsamico kostet nun mal 60-80 Euro/Liter…mindestens!

Optional: Dip aus Mayonnaise, Creme Fraîche, Knoblauchconfit und Kräutern – freehand angerührt.

 

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Gemüse putzen, schälen und in ca. 1 x 1 cm Streifen schneiden (außer den Artischocken und Oliven, natürlich, falls verwendet). Für das Bagna Cauda Knoblauchconfit im Öl mit einer Gabel zerdrücken, die gehackten Sardellen und einen Schuss Balsamico dazu geben und auf einem Réchaud oder über einem Teelicht erhitzen. Gut umrühren.

Gemüse ins heiße Bagna Cauda (oder auch den Dip) eintunken und genießen.

 

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Und wie geht nun das Knoblauchconfit?

Dazu werden die Zehen von 5 oder 6 Knoblauchknollen geschält, das Wurzelende gekappt, und bei niedrigster Hitze in bestem Olivenöl geschmort. Die Zehen müssen komplett vom Öl bedeckt sein und es darf auf keinen Fall kochen. Richtig ist die Temperatur, wenn rund um die Knoblauchzehen kleine Bläschen langsam aufsteigen. Wer einen fleißigen Herd hat, der auch auf kleinster Stufe nach einiger Zeit das Öl zum Kochen bringen würde, muss dabei bleiben und ab und zu ausschalten und wieder an…. nach einer dreiviertel Stunde ist der Knoblauch weich und hat einen wunderbar milden und etwas rauchigen Geschmack. Zusammen mit dem Öl in einen geeigneten Behälter gießen (z.B. ein Keramiktöpfchen, wo vorher Senf drin war) und schon hat man ein versatiles Knoblauch-Confit im Ärmel, was überaus praktisch ist, wenn man Knoblauch ohne die Nachteile von Knoblauch (Schärfe und Geruch) braucht.

 

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Kategorien:Basics, Klassiker, VegetarischSchlagwörter:, , , , , , , , , , , , , , , , ,

6 Kommentare

  1. wie geil ist das denn 🙂 cool, danke für diesen beitrag 🙂

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  2. Wie geil ist das denn! Bis auf die Zigarren 😉

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  3. Gut, dass Du das Geld nicht für Hosen verschwendest sondern für leckeres Essen. Und, ja, ich kaufe Balsamico nie im Liter, deshalb fiel mir der hohe Liter-Pries nicht so auf (grins). LG Hartmut

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  4. Mir geht es auch so, habe alle möglichen Diäten aus probiert und naJa lassen wir’s…jetzt esse ich was schmeckt…rauchen fange ich nicht an deswegen, aber dein Rezept​ liest sich gut..,Danke

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