Frittierte Rindfleisch-Chips | Runzelkartoffeln | Mojo Picon


Erinnert ihr euch an mein zwei mal gebratenes Rindfleisch? ‚Das gibt’s jetzt öfter!‘ hatte ich seinerzeit gesagt – hier ist die nächste Evolution. Wieder ist es mein Lieblingscut – das ‚Flat Iron Steak‘, auch Schulterscherzel genannt, aus dem Bugblatt vom Rind – ein wunderbar marmoriertes und vielseitiges Stück Fleisch. Wieder war ein schönes Stück vom ‚Kurzgebratenen‘, perfekt rare gegart, übrig – Zeit, die ‚Doppelgarmethode‘ weiter zu entwickeln.

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Warum doppelt garen? Aus der Not eine Tugend machen! Im Grunde ist das nichts anderes, als Resteverwertung, aber mit Ergebnissen mit ‚Wow-Effekt‘! Rare gebratenes Rindfleisch hält sich ohne weiteres für 2 weitere Tage im Kühlschrank. Cornelia hat auf ihrem Blog ‚Die See kocht‘ dieses Thema auch schon aufgegriffen – es ist einfach genial!

Diesmal wird das vorgebratene Fleisch in mit Knoblauch aromatisiertem Öl frittiert – Öl im Wok auf etwa 160°C erhitzen und das in dünne Scheiben geschnittene Fleisch für etwa 3-4 Minuten frittieren. Das Ergebnis sind wunderbar knusprige Fleisch-Chips, mit etwas Meersalzflocken verfeinern und….aahhhh!

Was dazu? Kennt ihr die Runzelkartoffeln von den Kanaren? Papas arrugadas? Da werden Kartoffeln (mit Schale – natürlich gewaschen) in extrem salzigem Wasser gegart (etwa 250g Meersalz je Liter Wasser), gegen Ende der Garzeit das Wasser abgegossen und dann, am besten im Ofen, fertig gegart, bis die Schale runzlig wird und sich eine leichte Salzkruste bildet.

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Traditionell gibt es dazu Mojo Picon – aus Olivenöl, Paprika (ich nehme Pimenton de la vera dafür), Kreuzkümmel (Cumin) – pulverisiert, Knoblauch, Chilies (im Mörser zur Paste verarbeitet) und Chiliflocken (kann man auch weglassen) und etwas Rotweinessig.

…und sollte immer noch etwas übrig bleiben – die Fleisch-Chips schmecken auch am nächsten Tag noch kalt 😉 UND: es gibt eine vegane Version (für die Missus) – nur mit Runzelkartoffeln, Karotten, einer gegrillten Tomate und Mojo!

Geht nicht ohne ‚Drugs‘ – Acústic Rosado (klar, spanisch) vom genialen Albert Jané…und a bissl Rock ’n‘ Roll machen wir auch noch. Flickflack…oder war es doch ‚flicker-flack’…Astronomy Domine von Pink Floyd…live, natürlich 😉

Kategorien:Fusion, HausMANNSkost, Nose to Tail EatingSchlagwörter:, , , , , , , , , ,

1 Kommentar

  1. Da gibt man sich alle Mühe, dass das Fleisch nicht zu lange brät & nicht trocken wird & dann das: Zweimal braten, als Chip genießen. Super lecker. LG falkochblog

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