Kürbis mit Steinschalotten


Der Hokkaido-Kürbis ist ab Oktober allgegenwärtig. In jedem Supermarkt, bei jedem Discounter springen sie uns mit ihrer orangeroten Erscheinung förmlich an und läuten die Zeit des Halloween ein. Rezepte für Kürbis überschwemmen die Social Media Kanäle – kaum eine Küchenfee oder ein Küchenkünstler, die da nicht fündig würden. Halloween ist ja ursprünglich einen irische Kiste, die über die USA dann in den 1990er Jahren wieder nach Europa geschwappt ist und heutzutage zu einem Happening fast wie der Kölner Karneval geworden ist. Wir haben unseren Kürbis zwar nicht zur Fratze geschnitzt oder bemalt, aber uns links unten eine kleine Hommage an Halloween nicht verkniffen.

Aber Steinschalotten? Diese „Ur-Schalotte“, auch „graue Schalotte“ genannt, ist aus dem Gemüseangebot fast völlig verschwunden. Es liegt wohl an der ledrigen, fast steinharten Schale, die das Schälen dieser kleinen Powerzwiebel etwas mühselig macht, aber der Geschmack ist unvergleichlich intensiv, mit einer gewissen Schärfe (die sich beim Kochen aber verliert) sowie einem knoblauchartigen Aroma. Angebaut werden sie hauptsächlich noch in der Bretagne in Frankreich und sind bei führenden Küchenchefs unverzichtbar zu Jakobsmuscheln und Austern sowie allerlei anderem Meeresgetier. Auch für eine anspruchsvolle Vinaigrette sind sie eine entscheidende Zutat. Bezugsquelle: genusshandwerker.de

Der Hokkaido-Kürbis muss zwar eigentlich nicht geschält werden, da die Schale beim Kochen weich wird und essbar ist, doch für diese Zubereitung empfehlen wir es.

Ein gutes scharfes Küchenmesser ist hier essenziell. Nicht nur um den Kürbis von seiner harten Schale zu befreien, auch um die Steinschalotten zu schälen braucht man ein robustes scharfes Messer. Damit schneidet man zuerst die Enden der Schalotten ab – dann lassen sie sich erheblich leichter schälen. Unsere Edition 7 – das Kochmesser von d. die Pfanne® ist das ideale Arbeitsgerät dafür. Hergestellt für uns von Friedr. Dick. Hier entdecken: (Link zum Artikel)

Rezept für 2 Portionen

½ Hokkaido-Kürbis, geschält, Kerne und Fasern mit einem Löffel entfernt und in grobe Stücke geschnitten

250 g Steinschalotten, geschält und grob zerkleinert

60-70 ml bestes Olivenöl (hier kann durchaus extra vergine zum Einsatz kommen, da der Rauchpunkt solch feinen Öls bei dieser Zubereitung nicht erreicht wird)

Eine Handvoll frische Thymianzweige

200 g Feta-Käse, ca. 1,5 cm gewürfelt (optional)

Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle zum Abschmecken

Am besten lässt sich dieses Gericht in unserer PUREiron Gusseisenpfanne zubereiten, denn sie kann sowohl als Pfanne auf dem Herd als auch dank des abnehmbaren Griffes als ofenfeste Form für den Backofen verwendet werden. Wer noch keine hat, braucht beide Kochwerkzeuge – eine große Pfanne und eine ofenfeste Form. Unsere PUREiron Gusseisenpfannen kommen jetzt ganz ohne Plastikverpackung aus – mehr dazu hier (Link direkt zur PUREiron Gusseisenfanne)

Backofen auf 190°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Hälfte des Olivenöls zusammen mit den Thymianzweigen und den Schalotten in der Pfanne sanft erhitzen und für 7-8 Minuten glasig dünsten. Temperatur erhöhen, die Kürbisstücke dazu geben und unter Rühren für weitere 5-7 Minuten anbraten.

Die Thymianzweige entfernen. Die haben ihr Aroma bereits abgegeben und auch einige Blättchen in der Pfanne hinterlassen. Wer mag, gibt an dieser Stelle den gewürfelten Feta-Käse dazu. Ohne Feta ist das sogar ein völlig unbemühtes veganes Gericht.

Das übrige Olivenöl gleichmäßig darüber träufeln, die Pfanne in den Ofen stellen und den Griff abnehmen. Ohne PUREiron Pfanne füllt man das Gericht an dieser Stelle in die ofenfeste Form und befördert sie in den Backofen. 30 Minuten Pause – dann den Griff wieder anschrauben und die Pfanne (oder die Form) aus dem Ofen nehmen und servieren.

Bei Bedarf mit etwas Meersalz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Das bleibt jedem selbst überlassen – wir finden, dass es bei dieser Zubereitung wegen der starken Aromen von Steinschalotten, Thymian und Kürbis weder Salz noch Pfeffer braucht.

Keep cookin‘.

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